photovoltaik
Startseite
Wie funktioniert eine Solarzelle?
Bei
einfallendem Licht auf eine Solarzelle, werden Elektronen
freigesetzt. Dabei werden mit Hilfe einer beabsichtigten Unreinheit der
Vor- und Rückseite positive Ladungsträger gebildet, die sich zu einer
Seite der Solarzelle bewegen und zu der entgegen gesetzten Seite
orientieren. Somit wird ein Plus- und Minuspol erzeugt. Jetzt könnte
unter Zuhilfenahme eines Verbrauchers elektrischer Strom fließen. Um
größere Mengen an Strom, in diesem Fall Solarstrom zu erzeugen, ist es
notwendig, mehrere Solarzellen miteinander zu verbinden. Einen Verbund
mehrerer Solarzellen bezeichnet man als Modul (Solarmodul oder PV- Modul ).
Bei der Herstellung der Solarmodule werden die miteinander verbundenen
Solarzellen laminiert, verglast und in den meisten Fällen mit einem
Aluminiumrahmen versehen, der für Steifigkeit sorgt. Die meisten
Solarmodule unterlaufen einigen Tests, wie z.B. einem Belastungstest, bevor sie für den Verkauf frei gegeben werden.
Tipp! In der Rubrik Video & Dokumentation finden Sie eine Videodokumentation zur Solarmodul- Herstellung sowie weitere interessante Filme zum Thema Solarenergie und Photovoltaik. Wer sich ausführlich informieren möchte, findet bei uns ebenfalls eine Liste vieler Photovoltaik-Bücher.
Was ist eigentlich Solarstrom oder Photovoltaik?
Als Solarstrom bezeichnet man umgangssprachlich
elektrische Energie, die aus Sonnenenergie umgewandelt wurde (Photovoltaik Energie). Bei dieser Form der Umwandlung von Licht in elektrischen Strom, spricht man von dem sog. photoelektrischen bzw. photovoltaische Effekt. Diese
Form von Energie (Solarstrom) zählt zur Gruppe der erneuerbaren Energien, da sie auf
der Erde ständig zur Verfügung steht und die Sonne, nach
menschlichen Maßstäben betrachtet, mit einer
voraussichtlichen Brenndauer von noch etwa 5 Milliarden Jahren, eine
praktisch unerschöpfliche Energiequelle darstellt. Der
Ressourcenverbrauch auf der Sonne wird dabei im Verhältnis zu der Zeit, die der Mensch auf der Erde lebt, vernachlässigt.
Aufbau einer Photovoltaikanlage
Der
wichtigste Teil einer Fotovoltaikanlage ist das Solarmodul, in dem
zahlreiche Solarzellen miteinander verschaltet sind. Mehrere dieser
Module werden zu einem Solargenerator verbunden.
Da von den Solarzellen Gleichstrom produziert wird, muss jetzt der
Strom über Gleichstromleitungen zum Wechselrichter geführt werden.
Der Wechselrichter hat die Aufgabe, Gleichstrom in Wechselstrom
umzuwandeln. Anschließend wird der Strom über einen Zähler ins
öffentliche Stromnetz eingespeist. Da es in unserem Raum auch trübe Tage
gibt, an denen die Sonnenscheindauer sehr gering ist, wird der Strom
aus dem Netz bezogen - das öffentliche Stromnetz dient so als Speicher
für die Photovoltaikanlage.
Die Energieausbeute durch Solarmodule
Von der Sonneneinstrahlung, die auf ein Solarmodul einfällt wird nur ein geringer Teil in elektrische Energie umgewandelt. Solarmodule auf Siliziumbasis (monokristalline Module) weisen in der Praxis in etwa einen Wirkungsgrad von 12 Prozent auf. Im Gegensatz dazu erreichen polykristalline Solarmodule welche auch etwas preiswerter sind einen Wirkungsgrad von 10 Prozent.
Bild und Text:http://www.solarstromerzeugung.de/
Mehr Infos zum Thema aus Brennstoffzellen-Heiztechnik